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Best of Kultur: Meine Serien, Filme und Bücher 2015

Das waren für mich per­sön­lich die High­lights des Jahres.

Bilanz des Jahres

Ich habe die Jahresend-Stimmung mal für mich genutzt, um aus mei­nen – zuge­ge­ben eher pop– als hoch­kul­tu­rel­len – Erfah­run­gen des ver­gan­ge­nen Jah­res eine knappe Bilanz zu zie­hen. Ich fand es schön, fest­zu­stel­len, was eigent­lich zum Schluss hän­gen bleibt und wie viel nicht… Und neben­bei konnte ich auch gleich noch pla­nen, wel­che Filme, Bücher und Serien bald nach­ge­holt wer­den sollten!

Hier eine kleine Übersicht:

Die drei besten Filme, die ich in diesem Jahr gesehen habe:

Mr. Holmes

Eher eine ein­fühl­same Cha­rak­ter­stu­die des berühm­ten inzwi­schen 93-jährigen Detek­tivs, als eine Kri­mi­nal­ge­schichte. Aus­ge­zeich­net gespielt von Ian McKellen!

The Imitation Game

Die dra­ma­tisch zuge­spitze Bio­gra­fie des bri­ti­schen Mathe­ma­ti­kers Alan Turing (gespielt von Bene­dict Cum­ber­batch), der wäh­rend des Zwei­ten Welt­krie­ges mit einem Team aus Code­kna­ckern eine Maschine ent­wi­ckelt, die den Geheim­code der Deut­schen ent­schlüs­seln soll. Auf­wüh­lende Story!

Everest

Die Geschichte einer Expe­di­tion zum höchs­ten Berg der Erde: Nie habe ich Natur­auf­nah­men im Kino bis­her so beein­dru­ckend und bedroh­lich zugleich wahrgenommen.

Welche Filme ich unbedingt noch nachholen muss:
  • Der Mar­sia­ner
  • Vic­to­ria

 

Die Bücher, die mich in diesem Jahr beschäftigt haben:

T.C. Boyle: Wassermusik

Die wun­der­bar humor­voll und fan­ta­sie­reich aus­ge­schmückte Lebens­ge­schichte des Afri­ka­for­schers Mungo Park, der sich Ende des 18. Jahr­hun­derts auf­machte, um den Niger zu fin­den. Aus­ge­zeich­nete Urlaubslekture.

George R. R. Martin: Die Game-of-Thrones-Reihe

Ich gebe zu: Ich wollte ein­fach mit­re­den kön­nen und habe vier Monate lang die (in Deutsch­land 10) bis­her erschei­nen­den Bücher von George R. R.Martin mit mal mehr und mal weni­ger Freude abge­ar­bei­tet. Ich finde es sehr schade, dass er sich zuletzt etwas mit sei­nen zahl­rei­chen Figu­ren und Hand­lungs­strän­gen ver­franst zu haben scheint. Und nun ja auch offen­bar nicht so recht ein Ende fin­det (Update: 05. Januar 2016)…

Elizabeth George: A Banquet of Consequences

Trotz all der Kri­tik mei­ner Mei­nung nach mal wie­der ein schö­ner soli­der Lyn­ley– und Havers– Roman aus einer mei­ner Lieblings-Krimi-Reihen. Kommt aber trotz­dem lei­der nicht an frü­here Bücher ran.

Ganz oben auf meiner Leseliste steht jetzt mein Lieblingsautor:
  • John Irving: Ave­nue of Misteries

 

Drei Serien, die mir 2015 gefallen haben:

Peaky Blinders

Für mich eine der bis­her bes­ten Serien aller Zei­ten! Diese BBC-Reihe rund um eine Gangster-Bande im Bir­ming­ham der 20er Jahre hat alles: Musik, Liebe, groß­ar­tige Kos­tüme und Kulis­sen, starke Cha­rak­tere und einen super-spannenden Plot. Zum Glück soll im Früh­jahr 2016 end­lich Staf­fel 3 kommen…

Dexter

Diese Serie rund um den eigent­lich nicht beson­ders net­ten und doch irgend­wie sym­pa­thi­schen Blut-Spritzer-Spezialisten Dex­ter Mor­gan, der in der Nacht als Seri­en­kil­ler Kri­mi­nelle tötet, hatte ich bis­her irgend­wie ver­passt. Hat mir sehr gut gefallen!

The Man in the High Castle

Die Amazon-Serie habe ich in Rekord-Geschwindigkeit ver­schlun­gen. Was wäre gewe­sen, wenn das Deut­sche Reich und Japan den Krieg gewon­nen und die USA unter sich auf­ge­teilt hät­ten? Und was sind das für selt­same Film­rol­len, die plötz­lich auf­tau­chen und den Wider­stand befeu­ern? Ich kann kaum die zweite Staf­fel erwarten!

Die nächste Serie, die gucken möchte:
  • The Knick

Wel­che Serien, Filme und Bücher haben Euch 2015 am bes­ten gefal­len, Euch begeis­tert oder ein­fach nur beschäf­tigt? Schreibt die Namen in die Kom­men­tare oder dis­ku­tiert mit mir über meine Auswahl! :)

Onlinejournalismus? Why don’t we do it in the road!

Raus auf die Stra­ßen von Greifs­wald und dann rein mit der Recher­che ins Inter­net:  Für die dies­jäh­rige Aus­gabe des Onlinejournalismus-Seminars haben sich 11 junge Men­schen zwi­schen 13 und 27 Jah­ren vom 27. bis 29. März getrof­fen, um jour­na­lis­ti­sche Bericht­er­stat­tung mit Hilfe der unend­li­chen Mög­lich­kei­ten des Inter­nets ein­fach mal prak­tisch aus­zu­pro­bie­ren. Der Clou dabei wie schon im letz­ten Jahr: Wir haben die The­men direkt vor der Haus­tür ins Visier genommen.

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Wer soll Ober­bür­ger­meis­ter in Greifs­wald wer­den (und wel­ches der Fotos zeigt kei­nen offi­zi­el­len Kandidaten)?

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Neun Erkenntnisse über Journalismus im digitalen Wandel aus den USA

Auf Ein­la­dung der deut­schen US-Botschaft war ich im Februar und März zehn Tage lang zusam­men mit sechs Kol­le­gen ande­rer deut­scher regio­na­ler Medien in den USA unter­wegs und habe mit Jour­na­lis­ten und Medi­en­wis­sen­schaft­lern in Washing­ton, Detroit und Los Ange­les über ihre Erfah­run­gen ange­sichts des digi­ta­len Wan­dels gespro­chen. Hier nun der Ver­such, das Erlebte sinn­voll zusammenzufassen 

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Das Foto musste sein: Ich selbst vor dem Wei­ßen Haus.

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So much Barnstorf on our Mind

Hyper­lo­ka­ler Online­jour­na­lis­mus ein­fach mal prak­tisch aus­pro­biert – und das mit­ten im Ros­to­cker Sze­ne­vier­tel KTV. Ein Wochen­ende lang habe ich als Lei­te­rin bei einem Semi­nar des Jugend­me­di­en­ver­bands MV mit elf jun­gen Medi­en­ma­chern aus MV im Alter von 16 bis 26 den Barn­stor­fer Weg erobert. Die The­men dabei: Online­jour­na­lis­mus im All­ge­mei­nen, aktu­elle Trends und die ver­schie­de­nen Dar­stel­lungs­for­men im Internet.

Die Semin­ar­teil­neh­me­rin­nen und –teil­neh­mer brach­ten neben Info­gra­fi­ken, Scrollitelling-Experimenten, Listi­cles und Thinglink-Beiträgen auch jede Menge Erfah­run­gen mit, was im Inter­net alles mög­lich ist. Erfah­run­gen, die sich auch in ihre Schü­ler­zei­tun­gen, Stu­den­ten­ma­ga­zine und ihre Aus­bil­dung mit ein­flie­ßen las­sen kön­nen. Das Ergeb­nis seht ihr hier.

Und weil natür­lich auch jeder andere gerne rum­ex­pe­ri­men­tie­ren und von unse­ren Erfah­run­gen ler­nen darf, stelle ich die Han­douts, die ich für das Semi­nar aus­ge­ar­bei­tet habe, auch gleich noch an die­ser Stelle online. Viel Spaß damit!

PS: Inspi­riert wurde die­ses Pro­jekt übri­gens durch das mul­ti­me­diale Pro­jekt, an dem ich im Rah­men mei­ner Volon­tärs­aus­bil­dung an der Aka­de­mie für Publi­zis­tik betei­ligt war. Damals ging es um die Lange Reihe, eine Straße in Hamburg.

Testen, filmen, Glühwein trinken

Im Dezem­ber war ich zusam­men mit einer Mit­vo­lon­tä­rin von der OZ auf den gro­ßen Weih­nachts­märk­ten im Ver­brei­tungs­ge­biet unter­wegs, um gemein­sam mit Lesern den Glüh­wein an den ver­schie­de­nen Stän­den zu tes­ten. Die Ergeb­nisse haben wir dann in Arti­keln und klei­nen Web­vi­deos ver­öf­fent­licht. Die Ergeb­nisse sind recht wit­zig gewor­den – daher habe ich beschlos­sen, sie hier noch mal einzubinden.

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Lesegewohnheiten in Rostock: Eine Videoumfrage

In Deutsch­land wird immer weni­ger gele­sen? Ganz so pau­schal kann man das wohl nicht sagen. Zumin­dest aber schei­nen immer weni­ger Men­schen in Büchern zu lesen. Laut einer aktu­el­len Stu­die der Gesell­schaft für Kon­sum­for­schung greift nur noch jeder dritte Deut­sche min­des­tens ein Mal pro Woche zum Buch. Und nur drei Pro­zent zum e-Reader.

André Wor­now­ski und ich haben uns mal im Auf­trag der OSTSEE-ZEITUNG mit einer Video-Umfrage in Ros­tock umge­hört, wie es hier um die Lese­ge­wohn­hei­ten steht. Unser Resü­mee: Die Nut­zer­zah­len der Stadt­bi­blio­thek stei­gen nach wie vor und beson­ders unter jün­ge­ren Nut­zern, wenn­gleich die nicht zwangs­läu­fig dahin gehen, um Bücher zu lesen. Und die Nach­frage nach e-Books und e-Readern ist in MV noch immer mehr als verhalten.

Foto: (cc) Max Wohlers / www.jugendfotos.de

Ersti 1×1 – Zwölf Tipps für Studienanfänger an der Uni Rostock

Das Semes­ter beginnt, aber noch immer keine Ahnung? Ob es nun um Stun­den­pläne, Ein­schrei­bun­gen oder die Ros­to­cker Par­ty­land­schaft geht – für neue Stu­die­rende an der Uni­ver­si­tät Ros­tock gibt es vie­les zu ent­de­cken, zu ler­nen und zu erle­ben. Damit der Anfang nicht so schwer fällt, habe ich zwölf Tipps zum Stu­die­ren an der Uni­ver­si­tät Ros­tock zusam­men­ge­stellt. Nicht nur für Erstsemester.

Tappst du noch im Dun­keln? Nicht nötig, wenn du diese Tipps berück­sich­tigst. (Bild kre­iert mit Buffer)

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